Hinter diesem Projekt steckt kein kommerzielles Ziel, das Veröffentlichungsfristen diktiert. Wann etwas fertig ist, entscheidet allein der kreative Prozess.
Das ist mein Privileg, weil meine Leidenschaft nicht meine Miete zahlen und meinen Kühlschrank füllen muss.
Genau deshalb ließ ich Episode I sechs Jahre lang in der Schublade liegen. Obwohl sie fertig eingesprochen, vertont und gemixt war, fehlte ihr als reines Audio-Format etwas Entscheidendes: die Eintrittskarte zur Sichtbarkeit.
Die eigentliche Hürde ist nämlich fast nie, etwas zu erschaffen, sondern dafür zu sorgen, dass das Erschaffene überhaupt bemerkt wird.
Das ist nichts anderes als eine modernere, präzisere Form des Klassenprivilegs – und meine kleinen KI-Freunde haben genau diese Grenzen für mich beseitigt.
Nicht beim Erschaffen, das war, ist und wird auch immer von Kreativität begrenzt bleiben. Aber beim Gehörtwerden. Für jeden von uns.
Also danke, mein schwer zu bändigender Freund Kling, mein Prozessor-Killer Topaz und mein verträumter Bildgenerator Banana.
Am liebsten würde ich euch umarmen. Denn ihr seid für mich nicht weniger, sondern mehr: mehr Möglichkeiten für eine Idee, die sonst nie einen Weg aus der Schublade gefunden hätte.